Geschichte

Gründung der Bergbahnen

Alois Rohrmoser, Sepp Harml und Benedikt Scheffer gründen die Kleinarler Bergbahnen, den heutigen Shuttleberg Flachauwinkl - Kleinarl, im Jahr 1975. Die Familien Harml und Scheffer hatten als Liftbauer und Bergbahn-Unternehmer schon erste Erfahrungen mit dem Skigebiet Zauchensee, während Alois Rohrmoser Alleineigentümer der Firma Atomic mit Sitz in Wagrain war.

Die Erfolge der alpinen Skirennläuferin Annemarie Moser-Pröll geben die Initialzündung, Kleinarl für den alpinen Skisport zu erschließen. Ausgehend von Annemaries Hausberg wird innerhalb von nur drei Jahren ein neues Skigebiet entwickelt, das von Kleinarl Tal über die Frauenalm bis nach Flachauwinkl Tal reicht.

1980 wird die Skiverbindung von Flachauwinkl nach Zauchensee eröffnet und der „Zauchi“ als Zugverbindung eingerichtet. Im darauffolgenden Jahr errichten die beiden Flachauwinkler Bergbahngesellschaften die Autobahnabfahrt Flachauwinkl.

Im Jahr 1988 schließen sich die Bergbahnen und die Tourismusverbände Flachau – Wagrain - St. Johann und Kleinarl – Flachauwinkl – Zauchensee mit Altenmarkt – Radstadt, Filzmoos und Eben zur Salzburger Sportwelt Amadé zusammen.

Aufgrund wirtschaftlicher Probleme von Atomic scheidet Alois Rohrmoser als Mitgesellschafter und Hälfte-Eigentümer 1995 aus.

Seit 2000 ist die Salzburger Sportwelt und mit ihr der Shuttleberg Flachauwinkl - Kleinarl Mitglied in Österreichs größtem Skiverbund, der Ski amadé.

2010 tauschen bzw. verkaufen die Familien Harml und Scheffer ihre Bergbahnanteile an der  Zauchensee Liftgesellschaft und an den Bergbahnen Flachauwinkl-Kleinarl.

Seit 2011 steht die Shuttleberg GmbH & Co KG (vormals Kleinarler Bergbahn GmbH Co KG) im Alleineigentum der Familienholdings Harml Josef GmbH und Harml Rupert GmbH. Der Sitz des Familienunternehmens ist in Flachau-Reitdorf.

Die Brüder Sepp und Rupert Harml sind Baustoff-Produzenten und betreiben gemeinsam und mit anderen Partnern insgesamt fünf Baustoff-Werke in Salzburg (u.a. in Radstadt und St. Johann) und in der Steiermark. Zudem sind die Unternehmerfamilien Harml als Vermieter, Hoteliers und Gastronomen in den Orten der Salzburger Sportwelt tätig. Der Tauernhof in Flachau und die Alpin Chalets sind u.a. Betriebe der beiden Familien.
 

Geschichte der Anlagen

1975 werden der Mooskopf Lift, der Schüttalm Lift und die erste Doppelsesselbahn in Kleinarl gebaut, der modernste Doppel-Sessellift der damaligen Zeit.

1977 entsteht der erste Lift auf der Frauenalm: der Frauenalm Schlepplift.

1978 werden die Doppel-Sessellifte Walchau und der Gindlplatten Schlepplift errichtet.

1981 werden die Pisten auf der Frauenalm erweitert und der Hubertus Schlepplift gebaut.

1982 werden die ersten Experimente mit Beschneiungsanlagen (Kanonen mit Dieselantrieb) unternommen. Als erstes Wasserreservoir dient der Schüttalm Teich von Konrad Seiwald.

1985 wird der Schüttalm Lift durch eine neue Schleppliftgeneration ersetzt und das Fürstwandgebiet mit dem Fürstwand Schlepplift erschlossen.

1986 wird der Schüttalm Teich vergrößert, die Fürstwand Piste neu gebaut und die Talabfahrt Kleinarl über Vorderstuhl und Viehhof erweitert und zum Teil neu gebaut.

1987 werden die ersten Schneiwasserleitungen von der Mittelstation Flachauwinkl bis Walchau und ein Wasseranschluss von der Kraftwerksleitung Schmid zum Gindlgut verlegt. Das erste Skidata-System und eine Zeitverrechnung mit Zauchensee werden eingeführt.

1988 wird die Pumpstation am Schüttalm Teich errichtet.

1989 wird die Schneiwasserleitung in Kleinarl von der Mittelstation bis zum Vorderstuhl verlängert.

1990 wird der Mooskopf Lift durch die erste kuppelbare Sesselbahn mit Wetterschutzhaube, die Bubble Shuttle, ersetzt. Das Konzept für den Shuttleberg Flachauwinkl - Kleinarl wird erarbeitet.

1991 wird eine Schneiwasserleitung vom Family Steilhang bis zur Bergstation verlegt.

1993 werden der erste eigene Speicherteich auf der Fürstwand sowie die ersten Übungslifte in Kleinarl Viehhof und Flachauwinkl Walchau gebaut.

1995 ersetzt die erste kuppelbare Sechser-Sesselbahn, die Family Shuttle, den Gindlplatten Schlepplift.

1996 werden der Speicherteich auf der Frauenalm, die Beschneiung beim Hubertus Lift und der Abwasserkanal in Flachauwinkl gebaut.

1997 werden die ersten Freestyle Einrichtungen beim Frauenalm Lift errichtet.

1998 werden die Beschneiungsanlagen für die Family Abfahrt gebaut.

1999 ersetzt die Sunshine Shuttle die Doppel-Sesselbahn Walchau. Die Kassa und die Information in Flachauwinkl werden als offene Rezeption umgesetzt.

1999 werden die Freestyle-Einrichtungen zum Hubertus Lift verlegt und Absolut Park genannt — das ist der offizielle Start des Absolut Parks auf seinem heutigen Gelände.

2002 ist der Shuttleberg Flachauwinkl - Kleinarl umgesetzt: Fünf kuppelbare Bahnen sind auf dem Berg errichtet, es befindet sich kein Schlepplift mehr in der Verbindungskette von Kleinarl Tal bis Flachauwinkl Tal. Die Champion Shuttle ersetzt den Doppel-Sessellift Kleinarl und die Powder Shuttle den Frauenalm-Schlepplift.

2003 wird der Easy Slope (heute Family Run Kleinarl) gebaut und ein Kanal von der Schüttalm bis zur Mittelstation in Kleinarl angelegt. Alle Liftstationen und Skihütten sind nun an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.

2003/2004 wird die Clubhotel-Anlage in Kleinarl, der Robinson Club Amadé, errichtet. Die Bergbahn-Gesellschaften (Flachauwinkl-Kleinarl und Zauchensee) sind Mehrheitseigentümer dieser Hotelanlage.

2005 wird die Bubble Abfahrt im unteren Bereich verbreitert. Dieser Abschnitt wird in der Nebensaison für Rennen und Trainings genutzt.

2006 werden die Absolut Shuttle und das Chill House eröffnet — ein Meilenstein für die Freestyle Szene auf dem Shuttleberg. Zusätzlich wird eine Pumpstation auf der Frauenalm errichtet.

2007 gibt es durchgehende Schneileitungen von Kleinarl Mitte bis Flachauwinkl.

2008 wird The Stash, der zweite Snowpark auf dem Shuttleberg, an der Powder Shuttle errichtet.

2008 wird die Absolut School gegründet, eine Ski, Snowboard und Freestyle Schule in Flachauwinkl an der Sunshine Shuttle.

2008 werden mit Rusty Raby und Metal Mizy die ersten Crazy Dolls erschaffen.

2009 die blaue Piste bekommt den Namen „Family Run“ und wird mit Crazy Dolls Stationen bestückt. Jahr für Jahr wächst das Projekt.

2010 wird das Sun House mit einem eigenen Kinderkino errichtet. Ein neuer Übungslift in Kleinarl wird gebaut.

2011 werden der Speicherteich Winkalm II und die Superpipe gebaut. Das WLan Netz wird über den Berg erweitert und vier neue Webcams mit Livestreams vom Shuttleberg eingerichtet. Ein neues Panorama wird präsentiert und ein Pisten-Leitsystem mit sechs Outdoor-Bildschirmen an den Zugängen zu den Liften wird installiert. Der Absolut Park verfügt nun über einen eigenen Fuhrpark bestehend aus drei VW Amarok.

2012 werden die Erdformen für die Fünfer-Kicker-Line im Absolut Park gebaut. Das Ziel ist es, der führende Freestyle Berg in Europa zu werden. Die Abfahrt zur Absolut Shuttle wird außerdem verbreitert.

2013 wird der Superpipe Lift gebaut. Die Kassa in Kleinarl wird umgebaut und kundenfreundlich gestaltet, die Family Piste im letzten Teilstück verbreitert. Der Family Run bekommt bei der Family Abfahrt eine neue Schleife in den Wald und zwei weitere neue Stationen.

2014 beginnt der Bau der Speicherteichs Himmelleitboden. Beim Sun House wird für die Kids der Fun Run errichtet und zwei neue Family Run Stationen werden in Flachauwinkl hinzugefügt. Für die Kassen werden zwei Skiline Terminals angeschafft.

2015 wird der Speicherteich Himmelleitboden weiter ausgebaut und die Powder Piste mit dem Material des Speicherteichs aufgeschüttet und verbessert.

2016 wird der Speicherteich Himmelleitboden fertiggestellt: Er ist der größte seiner Art in Salzburg und die Beschneileistung wird durch ihn auf einen Schlag verdoppelt. Somit ist der Shuttleberg ab der ersten Schneiperiode absolut schneesicher.

2016 führt der Family Run erstmals über den ganzen Berg. Mit dem letzten Teilstück von der Mittelstation in Kleinarl über den Mönchsberghof ins Tal ist der Family Run nun 19 Kilometer lang und führt an 19 Crazy Dolls Stationen vorbei.

2016 werden dem Shuttleberg 40 geprüfte Pistenkilometer durch ein offizielles Siegel von Montenius Consult bestätigt.

2016 wird der Cross Run eröffnet, eine Boarder- und Ski-Cross-Strecke. Damit wird der Absolut Park erstmals auf die Kleinarler Seite des Shuttlebergs erweitert.

2017 nimmt mit der Lumberjack Shuttle der bisher längste Lift seinen Betrieb auf dem Shuttleberg Flachauwinkl - Kleinarl auf. Die kuppelbare Sechser-Sesselbahn auf der Kleinarler Seite des Shuttlebergs liegt direkt am Family Run und ersetzt die beiden letzten Schlepplifte Fürstwand und Schüttalm.

2018 wurden die beiden vormaligen Speicherteiche Schüttalm und Fürstwand renaturiert und als Landschaftsteiche angelegt. Diese Landschaftsteiche bieten mit ihren Flachwasserzonen wertvollen Lebensraum für viele Amphibien. 

Geschichte der Events

Unser Verständnis als Wintersportgebiet reicht über schnelle, sichere Bahnen und gepflegte, schneesichere Pisten hinaus. Seit den 1990er-Jahren veranstalten wir deshalb regelmäßig abwechslungsreiche Events für sportliche Familien mit Kindern und auch im Absolut Park finden jedes Jahr mehrere Contests für Freestyle Snowboarder und Freeskier statt.

Osterhasenparty am Shuttleberg

Crazy Dolls Party am Shuttleberg Flachauwinkl Kleinarl

Seit 1999: Osterhasen Party am Mittwoch in der Karwoche

Seit 2000: Mega Skitest (seit 2011 auf Mega Ski & Snowboard Test erweitert)

Seit 2000: Clown Party in der Faschingswoche. Die Kooperation mit den Salzburger Clowndoctors besteht seit 2007

2002 bis 2010: Santa Claus Fete in den Weihnachtsferien

Seit 2011: Crazy Dolls Party in den Weihnachtsferien

Seit 1999: Shuttle Games

Seit 2000: Speed Race auf dem Speed Course

Seit 2007: Kids Tag

Seit 2008: SAAC Lawinencamp (zweitägiges Basic Camp)

Geschichte des Absolut Parks

1997 wird der erste Park beim Frauenalm Lift gebaut.

1999 beginnt eine neue Ära: Die Freestyle-Einrichtungen werden zum Hubertus Lift verlegt, dem heutigen Standort. Dies ist der offizielle Start des Absolut Parks.  

2002 findet das erste Spring Battle im Absolut Park statt, bei dem internationale Top-Athleten um wertvolle Weltranglistenpunkte kämpfen. Seit dem Winter 2014/15 wird der Contest als Follow-Cam Session für Snowboarder und Freeskier ausgetragen. 

2003 wird zum ersten Mal der Jib King ausgetragen, ein Nachwuchs-Contest für Snowboarder und Freeskier. 

2006 werden die Absolut Shuttle und das Chill House gebaut — ein Meilenstein für die Freestyle-Szene auf dem Shuttleberg. 

2008 eröffnet der Stash unterhalb der Powder Shuttle, ein naturbelassener Spielplatz für Freestyler und Powder-Fans und der zweite Snow Park auf dem Shuttleberg. 

2008 wird die Absolut School gegründet — die erste Freestyle Schule Österreichs. 

2011 steht die erste Superpipe auf dem Shuttleberg. Sie entspricht den Dimensionen der Olympischen Spiele und wird von internationalen Profi-Sportlern zum Training genutzt. 

2012 werden die Erdarbeiten für die Fünfer-Kicker-Line fertiggestellt. Von diesem Zeitpunkt an ist der Absolut Park einer der führenden Snowparks weltweit. 

2016 wird ein dritter Speicherteich gebaut. Von diesem Zeitpunkt an ist der Absolut Park noch schneesicherer und kann noch früher in der Saison eröffnen.

2018 wurden auf den beiden Stash Runs alle Obstacles generalsaniert und erneuert. Der Lil' Stash wurde erweitert.